<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:ymaps="http://api.maps.yahoo.com/Maps/V2/AnnotatedMaps.xsd">

<channel>
	<title>Boris&#039; blog &#187; Netzpolitik</title>
	<atom:link href="http://blog.pruessmann.org/category/netzpolitik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.pruessmann.org</link>
	<description>Tales of Mystery and Imagination..</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Sep 2011 04:56:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Twitter und der Wahlkampf&#8230;</title>
		<link>http://blog.pruessmann.org/2009/08/26/twitter-und-der-wahlkampf/</link>
		<comments>http://blog.pruessmann.org/2009/08/26/twitter-und-der-wahlkampf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 10:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.pruessmann.org/?p=103</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwie ist es ja fast schon niedlich. Da versuchen die großen demokratischen Parteien zum ersten Mal für einen Wahlkamp auf das Internet zu setzen, sind damit aber an der einen oder anderen Ecke überfordert. Dies kann man gerade sehr schön an der Diskussion sehen, die auf netzpolitik.org stattfindet. Twitter scheint also eines der Werkzeuge zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist es ja fast schon niedlich. Da versuchen die großen demokratischen Parteien zum ersten Mal für einen Wahlkamp auf das Internet zu setzen, sind damit aber an der einen oder anderen Ecke überfordert. Dies kann man gerade sehr schön an der <a href="http://netzpolitik.org/2009/strategische-wahlkampf-twitter-accounts/" target="_blank">Diskussion</a> sehen, die auf <a href="http://netzpolitik.org/">netzpolitik.org</a> stattfindet.</p>
<p><span id="more-103"></span></p>
<p>Twitter scheint also eines der Werkzeuge zu sein, mit dem dieses Jahr der Wahlkampf bestritten wird. Um so wichtiger ist es natürlich, zu wissen wie entsprechende Tweets motiviert sind. Die Reaktion auf die Versuche von netzpolitik.org, parteinahe Twitter Accounts aufzuzeigen, zeigen jedoch das es mit der Internettauglichkeit wohl noch nicht weit her ist, wie wäre sonst folgendes zu erklären?</p>
<blockquote><p>&#8220;netzpolitik.org: @berlinintern ist dabei ein Account aus dem Umfeld der Jungen Union / CDU&#8221;</p>
<p>&#8220;berlinitern: Da müssen wir natürlich etwas richtig stellen, Herr Beckedahl. Wir sind ein unabhängiger und parteiübergreifender Informationsdienst aus der Bundeshauptstadt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Stothi: Genau, weil ihr ja so überparteilich seid, habt ihr auch direkt mal eure Stimme für die CDU bei der Europawahl per Twitpic dokumentiert. Das macht natürlich Sinn – in eurer Welt… <a href="http://twitpic.com/6tsie" target="_blank">http://twitpic.com/6tsie</a>&#8221;</p>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:204px;width:1px;height:1px;">@berlinintern</div>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:204px;width:1px;height:1px;">Genau, weil ihr ja so überparteilich seid, habt ihr auch direkt mal eure Stimme für die CDU bei der Europawahl per Twitpic dokumentiert. Das macht natürlich Sinn – in eurer Welt…</div>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:204px;width:1px;height:1px;">http://twitpic.com/6tsie&#8221;</div>
</blockquote>
<p>Jetzt hat man sich bei @berlinintern wohl gedacht: &#8220;Mist, ertappt&#8221; und einfach das entsprechende Bild gelöscht. Zu dumm, dass Google einen <a href="http://209.85.129.132/search?q=cache:http://twitpic.com/6tsie" target="_blank">Cache</a> hat, der zwar das Bild nicht mehr zeigt, jedoch den Kommentar dazu:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://blog.pruessmann.org/wp-content/uploads/2009/08/screenshot-google-cache.png"><img class="aligncenter" src="http://blog.pruessmann.org/wp-content/uploads/2009/08/screenshot-google-cache-tm.jpg" alt="Netter Versuch, @berlinintern" width="717" height="400" /></a></p>
<p>Schon ärgerlich, dass man seine Spuren nicht so einfach verwischen kann&#8230; Was das parteiübergreifend angeht&#8230; Das Internet ist kein rechtsfreier Raum&#8230; <img src='http://blog.pruessmann.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.pruessmann.org/2009/08/26/twitter-und-der-wahlkampf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ursula von der Leyen glaubt es also noch immer&#8230;</title>
		<link>http://blog.pruessmann.org/2009/08/18/ursula-von-der-leyen-glaubt-es-also-noch-immer/</link>
		<comments>http://blog.pruessmann.org/2009/08/18/ursula-von-der-leyen-glaubt-es-also-noch-immer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzsperre]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperre]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.pruessmann.org/2009/08/18/ursula-von-der-leyen-glaubt-es-also-noch-immer/</guid>
		<description><![CDATA[Auf netzpolitik.org war soeben ein interessanter Video Beitrag über eine Veranstaltung auf der sich Ursula von der Leyen gestern zu ihrem Lieblingsthema, der Sperre von Kinderpornographie, geäußert hat. Offensichtlich scheint sie noch immer daran zu glauben, dass eine Sperre von Inhalten die Nachfrage nach Kinderpornographie und vorallem deren Stafverfolgung positiv beeinflußen würde. Dabei lässt sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://netzpolitik.org/">netzpolitik.org</a> war soeben ein interessanter <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-demagogie-der-zensursula/">Video Beitrag</a> über eine Veranstaltung auf der sich Ursula von der Leyen gestern zu ihrem Lieblingsthema, der Sperre von Kinderpornographie, geäußert hat. Offensichtlich scheint sie noch immer daran zu glauben, dass eine Sperre von Inhalten die Nachfrage nach Kinderpornographie und vorallem deren Stafverfolgung positiv beeinflußen würde. Dabei lässt sie allerdings wie immer unerwähnt, das selbst im Internet die Verteilung von Kinderpornographie in der Regel nicht vollkommen offensichtlich geschieht, eine DNS Sperre somit wenig bringt. Oder warum sollte ausgerechnet der Zugang zu Kinderpornographie viel einfacher sein als der Zugang zu illegal kopierter Musik?</p>
<p><span id="more-43"></span>Desweiteren muss ich mich natürlich fragen, wie man auf die Idee kommen kann, dass eine Sperre, die der Betreiber im Ausland möglicherweise nicht einmal mitbekommt, ein Zeichen sein soll, das Deutschland die Verbreitung von Kinderpornographie ächtet. Das Highlight ist wie immer <em>&#8220;Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!&#8221;</em> Und es stimmt tatsächlich, das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Ich frage mich, wer Frau von der Leyen die Mär von diesem &#8220;rechtsfreien Raum Internet&#8221; aufgetischt hat&#8230;</p>
<p>Der Applaus den Frau von der Leyen für ihren Auftritt erntet ist übrigens wenig überraschend, wenn man sich das Durchschnittsalter der Zuhörer einmal vor Augen führt. Ich denke nicht, dass dieses auf eine besonder große technische Expertise in Sachen Internet schließen lässt. Ein objektive Beurteilung der technische Wirksamkeit einer solchen Sperre sollte man dann vielleicht doch eher den Experten überlassen.</p>
<p>Zum Schluß:</p>
<blockquote><p>von der Leyen: <em>&#8220;Wir werden eines Tages nicht nur gefragt nach dem was wir getan haben, sondern auch nach dem, was wir vielleicht nicht getan haben. Wo wir gekniffen haben. Wo wir uns geduckt haben, nur weil es anstrengend wird. Hier muß man dann auch Farbe bekennen. Hier muß man dann auch Stürme durchstehen. Antoine de Saint-Exupéry [...] hat es eigentlich wunderschön auf den Punkt gebracht, er hat gesagt, &#8216;Mensch sein heißt verantwortlich sein&#8217;&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Dieser Aussage von Frau von der Leyen kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Wenn mich meine Kinder später einmal fragen sollten, &#8220;Was hast du gemacht, als in Deutschland mit einem Zensurapparat die Informationsfreiheit abgeschafft wurde?&#8221;, dann möchte ich nicht zugeben müssen, gekniffen zu haben sonder voller Stolz sagen können, dass ich Verantwortung übernommen habe&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.pruessmann.org/2009/08/18/ursula-von-der-leyen-glaubt-es-also-noch-immer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

